Meine Stimme zu Corona

Trotz mancher Widerstände konnten vom 17.2. bis 15.3.21 mit der Befragung "Meine Stimme zu Corona" viele junge Menschen vorwiegend in der Region erreicht werden. Der Großteil der 236 Teilnehmenden besucht eine Realschule bzw. ein Gymnasium, insofern sind die Schlussfolgerungen immer mit Vorsicht zu ziehen weil jene, die vermeintlich den höchsten Unterstützungsbedarf haben, unterrepräsentiert sind.


Von vielen jungen Menschen wird geäußert, dass die Pandemie massive Auswirkungen auf ihr Leben hat:

-  Sie erleben massive Beschränkungen im Bereich Freunde, Freizeit, Schule, Gesellschaft/Politik und empfinden in diesen Feldern mehrheitlich negative Auswirkungen durch die Coronabeschränkungen;

- der Medienkonsum ist bei 71 Prozent der Befragten gestiegen, mehrheitlich wurden Zahlen zwischen ein bis fünf Stunden täglich gestiegener Konsum angegeben

- 69 Prozent aller Befragten sind während des Homeschoolings zufrieden mit der Unterstützung durch die Lehrkräfte;

- 48 Prozent, als nahezu die Hälfte der Teilnehmer gibt an, durch das Homeschooling verstärkt körperliche Beschwerden (Kopfweh, Rückenschmerzen u.a.) zu haben;

-  sehr viele junge Menschen wünschen sich, dass die Schulen wieder öffnen. Jene, bei denen zu Hause eine andere Muttersprache gesprochen wird begründen dies oft damit, dass sie dort besser Deutsch lernen können.

Ein weiteres Ergebnis, das deutlich hervorsticht: 95% der Befragten ist die Familie sehr wichtig bzw. wichtig. Ein Lichtblick in diesen für alle herausfordernden Zeiten!

In den nächsten Wochen wird noch eine Feinauswertung für den Sozialraum Mitte erfolgen. Die Notwendigkeit, die Angebote von Jugendarbeit und Jugendhilfe noch besser sichtbar und bekannt zu machen ist sicherlich für den TVJA einer der Schlüsse aus der Befragung.

Erste Ergebnisse können Sie sich herunterladen wenn Sie "weiterlesen" auswählen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden und beim Amt für Jugend und Familie für die finanzielle Unterstützung!

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