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Vorbildliches Flüchtlingsteam gewinnt den "One-World-Cup 2016"

Am Samstag den 23.Juli fand von 13:00-19:00 Uhr ein Kleinfeldturnier für selbstorganisierte Teams von Straßen- und Bolzplatzkickern beim Jugendtreff Ein-Stein statt. Diese Schwerpunktveranstaltung zum Thema „Geretsried einfach bunt“ wurde in Kooperation der Mobilen Jugendarbeit und Mitarbeitern vom Jugendtreff geplant, organisiert und durchgeführt. Zielgruppe waren Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 12-25 Jahren aus den unterschiedlichsten Nationen, Kulturen und Gesellschaftsschichten. Unter dem Motto „Respect&Fair-Play“ spielten zunächst die 8 teilnehmenden Mannschaften in zwei Gruppen mit 12 Vorrundenspielen die Platzierungen für die Halbfinalbegegnungen aus. Dort wurden dann in 4 Entscheidungsspielen die verschiedenen Endspielpaarungen ermittelt. In der Vorrunde im Sonnenschein war die Zuschauerresonanz mit über 100 Personen gut, das änderte sich leider ausgerechnet in der Finalrunde durch dauerhaften Nieselregen.

Im Finale gewann das am besten harmonierende Team „Bayern München“ von jugendlichen Asyl-
bewerbern hochverdient mit 3:1 Toren gegen die noch ungeschlagenen Turnierfavoriten „Skillers“ mit dem „Most valuable Player“ des Tages. Ganz großes Kompliment an diese sehr bescheiden, respektvoll, selbstbewusst und sympatisch auftretenden Jugendlichen, die eine wertvolle Bereicherung für die Stadt Geretsried sind. Den dritten Platz sicherte sich sensationell die ortsansässige Nachwuchs-Mannschaft „Freekickerz“ im kleinen Finale mit 2:0 Toren gegen die amtierenden Bolzplatzhelden „F.C. Stone City“ mit dem besten Turniertorwart. Diese mit Abstand jüngsten Jugendlichen (12-14 Jahre)
beeindruckten als spielstärkstes und trickreichstes Team und ernteten zu Recht viel Lob und Anerkennung. Im extrem spannenden Spiel um Platz 5 sahen die jungen Männer von den „Geretsrieder Löwen“ (ABU 2, Blumenstraße) lange mit 4:1 Toren wie der sichere Sieger aus. Doch das Trägervereinsteam „One World United“ holte in den Schlussminuten den Rückstand auf und gewann glücklich im 7-Meter-Schiessen mit 7:6 Toren. Den wichtigsten Pokal für „Respect&Fair-Play“ verdienten sich die Mitspieler von den beiden Teams „Siedlung&Friends 1+2“. Diese Spielergemeinschaft hatte zwar unglücklich nur die letzten beiden Plätz belegt, überzeugte die Jury aber durch den besten Teamgeist, ihre entspannte Einstellung, so wie ihre tolle Moral auf und besonders auch neben dem Platz.

Insgesamt wurde beim „One-World-Cup 2016“ wirklich sehr gute sportliche Leistung gezeigt und die Veranstaltung war ein voller Erfolg für gelungene Integrationsarbeit in Geretsried. Dank der großzügigen Unterstützung vom Lions-Club konnte das große Engagement der über 50 Teilnehmer mit hochwertigen Pokalen und Bällen gewürdigt werden. Aufgrund der sehr positiven Erfahrungen mit diesem Turnier und der vielen Nachfragen ist eine Wiederholung dieser hochwirksamen Veranstaltung wünschenswert. So könnte die völkerverbindende Funktion des Fußballs mit seinen sowohl präventiven, als auch integrativen Möglichkeiten im nächsten Jahr erneut genutzt werden.  

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20-jähriges Jubiläum Streetwork/MJA

Zu diesem Anlass fand am 14.10.2015 ein Pressetermin in der Geschäftsstelle des Trägervereins statt. Dort wurde auf die erfolgreiche Geschichte der Mobilen Jugendarbeit zurück geblickt und die aktuellen Herausforderungen der professionell aufsuchenden Jugendhilfe in den Fokus genommen. Themenschwerpunkte der Veranstaltung waren neben dem Konzept, den Aufgaben und Zielen, auch die wichtigsten Arbeitsprinzipien, so wie die intensive Beziehungs- und Netzwerkarbeit. Danach wurde die aktuelle Situation im öffentlichen Raum, die Entwicklung der Kontaktzahlen und die Arbeitsschwerpunkte analysiert. Vizebürgermeister Hans Hopfner betonte, dass die Stadt Geretsried auch weiterhin voll hinter diesem Erfolgsmodell stehen wird. Jugendamtsleiter Ulrich Reiner zeigte sich als Streetwork-Experte vom pädagogischen Konzept und der individuellen Arbeitsweise beeindruckt. Lob und Anerkennung für die geleistete Arbeit gab es auch von der Vereinsvorsitzenden Kerstin Halba und vom Geschäftsführer Rudi Mühlhans. Eine Woche später sendete der lokale Radiosender Alpenwelle Interview-Ausschnitte mit dem Mobilen Jugendarbeiter Michael Mock, der die Aufgaben und Ziele seiner Arbeit noch einmal mit seinem Leitsatz zusammenfasste:

"Im Mittelpunkt der Mobilen Jugendarbeit stehen die Probleme, die Jugendliche haben. Die Probleme, die Jugendliche machen, müssen von uns allen gemeinsam gelöst werden."

 

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MJA mit MobSSI bei den Mobilitätstagen

Die Mobile Jugendarbeit war mit MobSSI bei den Mobilitätstagen am 9.5. und 10.5. in Geretsried für den Trägerverein im Einsatz. Am Samstag war das Wetter und die Besucherzahlen noch bescheiden, dagegen war der Stand an Muttertag gut besucht und die Arbeit mit den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hat viel Spaß gemacht.

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